Stand: August 2025
Die 50-30-20-Regel als Ausgangspunkt
Eine bewährte Faustregel: 50 % des Nettoeinkommens für Grundbedürfnisse (Miete, Lebensmittel, Transport), 30 % für persönliche Ausgaben (Freizeit, Hobbys, Urlaub), 20 % für Sparen und Investieren. Bei einem Nettoeinkommen von 2.500 € wären das 500 € monatlich für den Vermögensaufbau – ein solider Ausgangspunkt.
Warum 20 % oft das Minimum ist
Wer heute 35 ist und mit 65 in Rente gehen will, hat 30 Jahre Ansparzeit. Bei 7 % Rendite und 500 € monatlich (20 % von 2.500 €) kommt er auf knapp 570.000 € Endvermögen. Das klingt viel – aber über 20 Rentenjahre verteilt und inflationsbereinigt ist es eine solide aber keine üppige Ergänzung zur gesetzlichen Rente.
Wie Du die Sparrate schrittweise erhöhst
Der einfachste Trick: Bei jeder Gehaltserhöhung die Hälfte des Mehreinkommens automatisch in den Sparplan umleiten. Du merkst den Unterschied kaum – aber Dein Vermögen wächst deutlich schneller. Wer von 10 % auf 20 % Sparrate erhöht, verdoppelt langfristig sein Endvermögen bei gleicher Rendite.
Was zuerst: Schulden tilgen oder investieren?
Faustregel: Schulden mit Zinsen über 5 % zuerst tilgen – das ist eine garantierte Rendite. Schulden unter 3 % (z.B. günstige Immobilienkredite) können parallel zum Investieren laufen. Bei 3–5 % Schuldzinsen kommt es auf die persönliche Situation an.
Fazit
Es gibt keine universell richtige Sparrate – aber 20 % des Nettoeinkommens ist ein starker Ausgangspunkt. Wer automatisiert und regelmäßig erhöht, baut langfristig solides Vermögen auf.
Vertiefend passt dazu unser Beitrag Vermögensaufbau mit 25: Der beste Zeitpunkt ist jetzt – und ebenso aufschlussreich ist Vermögensaufbau trotz hoher Miete: So geht's.

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