Stand: Juli 2024
Was ist Berufsunfähigkeit?
Berufsunfähig ist wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf durch Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall voraussichtlich dauerhaft zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kann. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente greift dagegen erst, wenn Du in jeder Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarkts weniger als sechs Stunden pro Tag arbeiten kannst (volle EM unter 3 Stunden, teilweise EM 3 bis unter 6 Stunden, § 43 SGB VI) – und ist für die meisten viel zu niedrig.
Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung so wichtig ist
Psychische Erkrankungen sind mittlerweile die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit – gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats und Krebs. Das trifft nicht nur körperlich arbeitende Menschen sondern jeden. Ohne Berufsunfähigkeitsversicherung verlierst Du im Ernstfall Dein Einkommen – oft für Monate oder Jahre.
Worauf Du bei der Berufsunfähigkeitsversicherung achten musst
Nicht jede Berufsunfähigkeitspolice ist gleich. Die wichtigsten Kriterien: Verzicht auf abstrakte Verweisung (Du musst nicht auf einen anderen Beruf verwiesen werden können), keine Arztanordnungsklausel, mindestens 75 % Berufsunfähigkeitsrente Deines Nettoeinkommens, und ein finanziell starker Versicherer. Günstig ist nicht automatisch gut.
Fazit
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für die meisten Berufstätigen die wichtigste Versicherung überhaupt. Wer sie nicht hat oder die falsche abgeschlossen hat, lebt gefährlich.
Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Vertiefend passt dazu unser Beitrag Private Krankenversicherung: Wann lohnt sich der Wechsel? – und ebenso aufschlussreich ist Risikolebensversicherung: Wer braucht sie wirklich?.

Gründer & lizenzierter Finanzberater (§34d/34f GewO) · FINABLE
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