Stand: April 2026
Warum ein jährlicher Depot-Check wichtig ist
Märkte verändern sich, Lebenssituationen verändern sich, und Ziele verändern sich. Ein Depot das vor 5 Jahren perfekt auf Dich zugeschnitten war, passt heute vielleicht nicht mehr. Ein jährlicher Check stellt sicher dass Deine Investments weiterhin zu Deiner Situation, Deinen Zielen und Deiner Risikobereitschaft passen.
Checkliste: Was Du prüfen solltest
Erstens: Gewichtung – stimmt die Aufteilung zwischen Aktien, Anleihen und anderen Anlageklassen noch mit Deinem Risikoprofil überein? Zweitens: Kosten – zahlst Du noch marktübliche Gebühren oder gibt es günstigere Alternativen? Drittens: Performance – wie hat Dein Depot im Vergleich zum Markt abgeschnitten? Viertens: Steueroptimierung – gibt es Verluste die Du realisieren kannst um Gewinne zu verrechnen?
Häufige Probleme die beim Check auffallen
Klumpenrisiko: Eine Position ist so stark gewachsen dass sie einen zu großen Anteil des Portfolios ausmacht. Hohe Kosten: Aktive Fonds mit 1,5–2 % jährlichen Gebühren die langfristig deutlich schlechter als günstige ETFs performen. Falsche Risikogewichtung: Das Portfolio ist zu konservativ für den langen Anlagehorizont – oder zu riskant für die geplante Entnahme.
Wann Du handeln solltest
Rebalancen wenn eine Position mehr als 5–10 % von der Zielgewichtung abweicht. Fonds ersetzen wenn die Kosten deutlich über dem Marktdurchschnitt liegen. Strategie anpassen wenn sich Deine Lebenssituation wesentlich verändert hat.
Fazit
Ein Depot läuft am besten auf Autopilot – aber einmal im Jahr braucht es einen kurzen manuellen Check. Wer das konsequent macht, vermeidet teure Fehler und bleibt langfristig auf Kurs.
Ergänzend lohnt sich ein Blick auf Inflation und Dein Erspartes: Was jetzt wirklich hilft sowie unsere Analyse zu ETF oder Tagesgeld? Was sich 2024 wirklich lohnt.

Gründer & lizenzierter Finanzberater (§34d/34f GewO) · FINABLE
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