Stand: März 2024
Warum Immobilien als Kapitalanlage beliebt sind
Immobilien bieten drei Vorteile: Mieteinnahmen als passives Einkommen, Wertsteigerung über Zeit und Inflationsschutz durch Sachwertcharakter. Dazu kommen steuerliche Vorteile durch die Abschreibung nach § 7 EStG: 2 % pro Jahr linear für vermietete Wohnimmobilien ab Baujahr 1925 (§ 7 Abs. 4 EStG). Für Neubauten mit Baubeginn zwischen 1. Oktober 2023 und 30. September 2029 gilt zusätzlich die degressive AfA von 5 % pro Jahr (§ 7 Abs. 5a EStG) — kumulierbar mit der Sonder-AfA von 5 % für Effizienzhaus 40 mit QNG-Siegel (§ 7b EStG) in den ersten vier Jahren. Kein Wunder, dass Immobilien seit Jahrzehnten zur Vermögensstrategie vieler Deutscher gehören.
Was eine gute Anlageimmobilie ausmacht
Lage, Lage, Lage – das gilt nach wie vor. Eine Immobilie in einer wachsenden Stadt ist einer in einer strukturschwachen Region klar vorzuziehen. Weitere Kriterien: Kaufpreisfaktor (Kaufpreis geteilt durch Jahresnettokaltmiete — als Faustregel unter 20 preiswert, 20 bis 25 fair, über 25 teuer, über 30 kritisch), Zustand des Objekts und Finanzierungsstruktur. In A-Städten liegen die Faktoren aktuell häufig bei 30 bis 35, was den Investmentcase gegen breit gestreute Aktien-ETFs schwieriger macht.
Immobilienfonds als Alternative
Wer nicht direkt in Immobilien investieren will, hat Alternativen: Offene Immobilienfonds oder REITs ermöglichen eine Beteiligung am Immobilienmarkt ab kleinen Beträgen – ohne Verwaltungsaufwand und ohne Klumpenrisiko einer einzelnen Immobilie.
Fazit
Immobilien können ein starker Baustein im Vermögensportfolio sein – aber sie sind kein Selbstläufer. Wer die Grundregeln kennt und unabhängig beraten wird, trifft bessere Entscheidungen.
Häufige Fragen zu Immobilien als Kapitalanlage

Gründer & lizenzierter Finanzberater (§34d/34f GewO) · FINABLE
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