Stand: Oktober 2024
Schritt 1: Ziele und Anlagehorizont festlegen
Bevor Du einen einzigen Euro investierst, kläre: Wofür spare ich? Wann brauche ich das Geld? Wie viel Verlust kann ich kurzfristig ertragen ohne in Panik zu geraten? Für Geld das Du in weniger als 5 Jahren brauchst, ist ein ETF-Portfolio ungeeignet. Für langfristigen Vermögensaufbau über 10+ Jahre ist es ideal.
Schritt 2: Depot eröffnen
Wähle eine günstige Direktbank oder einen Online-Broker: DKB, ING, Comdirect oder Scalable Capital sind beliebte Optionen. Achte auf: keine oder geringe Depotgebühren, günstige Sparplankonditionen (viele bieten kostenlose ETF-Sparpläne) und eine benutzerfreundliche App.
Schritt 3: ETFs auswählen
Für Einsteiger reicht ein einziger ETF: MSCI World oder FTSE All-World. Der MSCI World deckt rund 1.500 Unternehmen aus 23 Industrieländern ab. Der FTSE All-World ergänzt noch Schwellenländer. Wer etwas mehr Komplexität verträgt, kombiniert: 70 % MSCI World + 30 % MSCI Emerging Markets.
Schritt 4: Sparplan einrichten
Richte einen automatischen monatlichen Sparplan ein – auch ab 25 € ist das möglich. Automatisierung ist der Schlüssel: Was automatisch läuft, wird nicht ausgegeben. Erhöhe den Sparplan schrittweise bei jeder Gehaltserhöhung.
Schritt 5: Investiert bleiben und rebalancen
Prüfe Dein Portfolio einmal jährlich. Wenn eine Position stark gewachsen ist und Deine Zielgewichtung überschritten hat, bringe sie durch Zu- oder Verkäufe zurück. Das nennt sich Rebalancing. Ansonsten: Laufen lassen und Marktpaniken ignorieren.
Fazit
Ein ETF-Portfolio aufzubauen dauert weniger als eine Stunde. Der Rest ist Geduld. Wer früh anfängt, regelmäßig investiert und Panik vermeidet, baut langfristig echtes Vermögen auf.

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