Stand: April 2025
Was ist Rebalancing?
Rebalancing bedeutet Dein Portfolio zurück auf seine ursprüngliche Zielgewichtung zu bringen. Wenn Du z.B. 70 % MSCI World und 30 % Emerging Markets haben wolltest, aber Industrieländer-Aktien stark gestiegen sind, ist Dein Portfolio vielleicht jetzt 80/20. Rebalancing stellt die ursprüngliche Gewichtung wieder her.
Warum ist Rebalancing wichtig?
Ohne Rebalancing verschiebt sich Dein Risikoprofil über Zeit automatisch. Was als ausgewogenes Portfolio begann, kann nach Jahren ein sehr konzentriertes Risiko in einer Anlageklasse sein. Rebalancing stellt sicher dass Dein Portfolio immer zu Deiner Risikobereitschaft passt.
Der antizyklische Vorteil
Rebalancing zwingt Dich automatisch dazu günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen – also genau das was viele Anleger emotional nicht schaffen. Du verkaufst was gut gelaufen ist (teuer) und kaufst was zurückgeblieben ist (günstig). Das nennt sich antizyklisches Investieren.
Wie oft und wie solltest Du rebalancen?
Einmal jährlich reicht für die meisten Anleger vollständig aus. Am einfachsten über neue Einzahlungen: Wenn eine Position zu groß geworden ist, lenke neue Sparbeiträge in die untergewichtete Position statt zu verkaufen. Das spart Transaktionskosten und vermeidet Steuern auf realisierte Gewinne.
Fazit
Rebalancing ist kein Hexenwerk – es ist ein einfacher jährlicher Check der Dein Portfolio langfristig optimiert. Einmal im Jahr 30 Minuten investieren und Dein Depot bleibt auf Kurs.
Ergänzend lohnt sich ein Blick auf Inflation und Dein Erspartes: Was jetzt wirklich hilft sowie unsere Analyse zu ETF oder Tagesgeld? Was sich 2024 wirklich lohnt.

Gründer & lizenzierter Finanzberater (§34d/34f GewO) · FINABLE
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