Inflationsschutz: Die 5 besten Sachwertinvestments 2024

12. Juni 2024 5 Min Jann
Inflationsschutz: Die 5 besten Sachwertinvestments 2024

Stand: Juni 2024

Warum Sachwerte gegen Inflation schützen

Sachwerte haben einen inneren Wert der nicht durch Gelddrucken vernichtet werden kann. Während Bargeld und Anleihen durch Inflation entwertet werden, steigen Sachwerte oft im gleichen Maß wie die Preise. Das macht sie zum wichtigsten Baustein eines inflationsresistenten Portfolios.

1. Aktien und ETFs

Unternehmen besitzen Sachwerte – Maschinen, Immobilien, Patente, Marken. Bei Inflation können viele Unternehmen Preiserhöhungen weitergeben und ihre Gewinne schützen. Breit gestreute ETFs auf den MSCI World haben über lange Zeiträume die Inflation stets deutlich geschlagen.

2. Immobilien

Immobilien gelten als klassischer Inflationsschutz. Mieten steigen mit der Inflation, und der Sachwert der Immobilie bleibt erhalten. Wer nicht direkt in Immobilien investieren kann, nutzt Immobilienfonds oder REITs.

3. Gold

Gold hat über Jahrtausende als Wertaufbewahrungsmittel funktioniert. Es zahlt keine Dividenden, hat aber einen stabilen realen Wert. Als 5–10 % Depotbeimischung kann Gold das Gesamtrisiko reduzieren.

4. Rohstoffe

Öl, Kupfer, Agrarrohstoffe – sie sind oft direkte Treiber der Inflation. Wer in Rohstoff-ETFs oder -Fonds investiert, profitiert wenn die Rohstoffpreise steigen.

5. Inflationsgeschützte Anleihen

Inflationsindexierte Bundesanleihen passen ihren Zinssatz an die Inflation an. Kein Rendite-Booster, aber ein stabiler Anker im Portfolio gegen starke Inflationsphasen.

Fazit

Inflationsschutz braucht Diversifikation. Wer mehrere Sachwert-Klassen kombiniert, ist langfristig gut aufgestellt – unabhängig davon wohin die Inflation geht.

Jann
Jann

Gründer & lizenzierter Finanzberater (§34d/34f GewO) · FINABLE

Schreibt über Steueroptimierung, Altersvorsorge und Vermögensaufbau – verständlich, transparent und ohne Vertriebsdruck.