Stand: Juni 2024
Warum Sachwerte gegen Inflation schützen
Sachwerte haben einen inneren Wert der nicht durch Gelddrucken vernichtet werden kann. Während Bargeld und Anleihen durch Inflation entwertet werden, steigen Sachwerte oft im gleichen Maß wie die Preise. Das macht sie zum wichtigsten Baustein eines inflationsresistenten Portfolios.
1. Aktien und ETFs
Unternehmen besitzen Sachwerte – Maschinen, Immobilien, Patente, Marken. Bei Inflation können viele Unternehmen Preiserhöhungen weitergeben und ihre Gewinne schützen. Breit gestreute ETFs auf den MSCI World haben über lange Zeiträume die Inflation stets deutlich geschlagen.
2. Immobilien
Immobilien gelten als klassischer Inflationsschutz. Mieten steigen mit der Inflation, und der Sachwert der Immobilie bleibt erhalten. Wer nicht direkt in Immobilien investieren kann, nutzt Immobilienfonds oder REITs.
3. Gold
Gold hat über Jahrtausende als Wertaufbewahrungsmittel funktioniert. Es zahlt keine Dividenden, hat aber einen stabilen realen Wert. Als 5–10 % Depotbeimischung kann Gold das Gesamtrisiko reduzieren.
4. Rohstoffe
Öl, Kupfer, Agrarrohstoffe – sie sind oft direkte Treiber der Inflation. Wer in Rohstoff-ETFs oder -Fonds investiert, profitiert wenn die Rohstoffpreise steigen.
5. Inflationsgeschützte Anleihen
Inflationsindexierte Bundesanleihen passen ihren Zinssatz an die Inflation an. Kein Rendite-Booster, aber ein stabiler Anker im Portfolio gegen starke Inflationsphasen.
Fazit
Inflationsschutz braucht Diversifikation. Wer mehrere Sachwert-Klassen kombiniert, ist langfristig gut aufgestellt – unabhängig davon wohin die Inflation geht.

Gründer & lizenzierter Finanzberater (§34d/34f GewO) · FINABLE
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