Stand: Juli 2026
Die Lage in Deutschland
Laut Statistischem Bundesamt sind bereits heute über 17 % der Menschen über 65 in Deutschland von Altersarmut bedroht. Die gesetzliche Rente reicht für viele nicht mehr aus um den Lebensstandard zu halten. Wer heute 30 oder 40 ist und nur auf die gesetzliche Rente setzt, riskiert im Alter echte Versorgungsprobleme.
Warum die gesetzliche Rente allein nicht reicht
Häufig ist zu lesen, „das Rentenniveau falle unter 48 %“. Das ist eine Verkürzung. Die 48 % sind das gesetzlich definierte Sicherungsniveau vor Steuern nach § 154 SGB VI – das Verhältnis der Standardrente nach 45 Beitragsjahren mit Durchschnittsverdienst zum Durchschnittsentgelt aller Versicherten. Es ist keine persönliche Ersatzquote. Mit dem Rentenpaket 2025 (in Kraft seit 1. Januar 2026) hat der Gesetzgeber die 48 %-Haltelinie bis zur Rentenanpassung 2031 verlängert; laut Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung bleibt das Niveau in diesem Zeitraum stabil, danach droht ohne weitere Reformen ein Absinken. Für Dich als Beitragszahler heißt das: 48 % ist ein politisch gehaltener Referenzwert, keine Aussage über Dein individuelles Netto im Alter – Deine tatsächliche Lücke ergibt sich nur aus Deiner Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung.
Was Du konkret tun kannst
Erstens: Rentenlücke berechnen. Wie viel wirst Du voraussichtlich an gesetzlicher Rente bekommen – und wie viel brauchst Du? Die Deutsche Rentenversicherung schickt Dir jährlich eine Renteninformation. Zweitens: Privat vorsorgen. Ob Rürup, Riester, bAV oder ETF-Depot – jede Form der Eigenvorsorge ist besser als keine. Drittens: Früh anfangen. Jedes Jahr das Du wartest kostet Dich im Alter bares Geld durch fehlenden Zinseszins.
Fazit
Altersarmut ist kein Schicksal – sie ist das Ergebnis fehlender Vorsorge. Wer heute handelt hat alle Möglichkeiten ein sorgenfreies Alter aufzubauen.

Gründer & lizenzierter Finanzberater (§34d/34f GewO) · FINABLE
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