Stand: April 2024
Was war die Zinswende?
Nach Jahren der Nullzinspolitik hat die Europäische Zentralbank (EZB) ab 2022 die Leitzinsen in historischem Tempo angehoben – von 0 % auf über 4 %. Der Grund: die hohe Inflation in der Eurozone. Diese Zinswende hat massive Auswirkungen auf Sparer, Anleger und alle die für das Alter vorsorgen.
Was die Zinswende für Sparer bedeutet
Tagesgeld und Festgeld rentieren sich wieder. Wer sein Geld kurzfristig parken will, bekommt erstmals seit über einem Jahrzehnt wieder 3–4 % Zinsen. Für den Notgroschen ist das eine deutliche Verbesserung. Aber Vorsicht: Nach Abgeltungssteuer und Inflation bleibt oft kaum realer Gewinn übrig.
Was die Zinswende für Altersvorsorge-Produkte bedeutet
Klassische Rentenversicherungen mit Garantiezins werden attraktiver – Versicherer können höhere Garantien bieten. Fondsgebundene Produkte bleiben langfristig weiter die bessere Wahl für Rendite. Und Riester-Produkte mit Zinskomponente profitieren ebenfalls von höheren Zinsen. Entscheidend bleibt: die richtige Kombination aus Sicherheit und Rendite.
Fazit
Die Zinswende ist keine Bedrohung – sie ist eine Chance. Wer seine Vorsorgestrategie jetzt anpasst, kann von höheren Zinsen profitieren ohne auf langfristige Rendite zu verzichten.

Gründer & lizenzierter Finanzberater (§34d/34f GewO) · FINABLE
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